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Biorama For Fashion Victims
Alle die gerne auch mal ihren Geist biologisch & nachhaltig ernähren wollen, denen sei die neue Ausgabe der Biorama empfohlen. Das Ösi-Mag ist absolut erfrischend, informativ und mit hohem Easy – Read – Factor. Die aktuelle Ausgabe trägt die Tagline “No More Fashion Victims”, die die Bedeutung des altbekannten Spruchs, durch den Bezug auf verantwortungsvollen Modekonsum, witzig neuinterpretiert. In gewohnt charmantem, aufklärerischem Stil erfährt der geneigte Leser hier alle Basics über Fairfashion.
Falls ihr, wie ich, keine Ösis seit könnt ihr das Mag hier bestellen.
PVC-Boden: Alternative gesucht
Ich bin am verzweifeln: In der Küche haben wir Fliesenboden und ich hasse Fliesenboden. Meiner Meinung nach absorbiert Fliesenboden überall Raumatmosphäre und ich würde ihn gerne, mit wenig Aufwand, loswerden, überdecken, auf den Mond schießen.
Die einfachste Variante wäre hier natürlich einen PVC-Boden in Holzoptik drüber zu packen, was dann zur restlichen Wohnung passen würde und – heutzutage – sogar realtiv erträglich aussieht. Allerdings habe ich wenig Lust meine Familie zu vergiften und suche nun Alternativen.
Natürlich bin ich bisher über Linoleum, Kautschukböden und Kork gestolpert. Problem: Die Klickdinger sind zu dick und die bekomme ich nicht mehr unter die Küchenzeile und die Varianten zum Kleben erfordern meisten einen topfglatten Untergrund, was bedeuten würde ich müsste die Fugen zuspachteln. Deshalb mein Hilferuf: Kennt jemand eine Alternative, irgendein Bodenbelag, der sich für die oben beschriebene Situation gut eignen würde? Eine Art Bodenbelag, ungiftig und einfach auf Fliesen zu verkleben? Wäre toll, wenn sich jemand melden würde.
Gewürzprojekte.de – Nahrung veredeln mit fairen Biogewürzen
Ein guter Tip für unseren indophilen Fairtrade-Faster Christoph könnte diese tolle Box sein, die ich gerade vor mir stehen habe. Schließe ich dich Augen und rieche, könnte ich mir – ohne jetzt pathetisch werden zu wollen - vorstellen auf einem indischen Gewürzmarkt zu stehen. 
Gewürzprojekte.de hat diese Kollektion der 19 meist verwendeten indischen Gewürze auf den Markt gebracht, nicht ohne den sozialen Aspekt zu berücksichtigen. Ganz im Gegenteil, denn eben dieser spielt bei Gewürzprojekte eine besondere Rolle:
- Gewürze werden direkt vom Erzeuger gekauft und stammen aus fairem Handel
- Alle Produkte sind in unbehandelter Organic-Qualität (Bio)
- 10 Prozent je verkauftes Set werden an die “Ärzte für die dritte Welt” gespendet
Das Projekt hat Verstanden das LOHAS ästhetiksensible Genussmenschen sind, denn genau so kommt das Produktdesign daher. Die geöffnete Box ist mit ihren 20 Aluminiumdosen (in einer befindet sich die Tonfigur einer indischen Gottheit – Ganesha) wunderschön anzusehen, wird binnen weniger Sekunden nach Öffnung zu einem olfaktorischen Feuerwerk und beinhaltet zusätzlich einen Leitfaden, welcher die Gewürze einzeln vorstellt und gleich 24 tolle indischen Rezepte mitliefert (zum Beispiel für Kulfi – eine indische Eiscreme).
Folgende Gewürze sind enthalten: Schwarzkümmel, Kardamom, Köngiskümmel, Roter Chili, Zimt, Nelken, Koriander, Kümmel, Fenchel, Ingwer, Bockshornklesamen, Muskatnuss, Senfkörner, Schwarzer Pfeffer, Mohn, Sternanis, Safran und Gelbwurz.
Das Set stellt die perfekte Gewürz-Basis für die indische Küche da und das ist einer superben Qualität.
Toptipp: Bringmirbio.de – Lieferservice
Vor zwei Tagen durfte ich den Genuss kommen von Bringmirbio.de beliefert zu werden. Das Konzept der Website kann mit zwei Worten als interregionaler Biokistenlieferservice beschrieben werden. Entweder man wählt eine fertig zusammgestellte Lieferung, bspw. die Utopiakiste welche mit dem Utopia und dem MyMüsli – Team komponiert wurde oder klickt sie sich einfach individuell nach persönlichem Gusto zusammen.
Meine Testlieferung umfasste mehrere Paprika, Fairtrade-Bananen, Äpfel, Salate, ohne Übertreibung einen der besten Käse den ich je probiert habe, Nudeln, Rapunzel – Tigersauce (welche mir aber viel zu süß war), Kohlrabi und Trauben. Die Ware ist absolut frisch und einwandfrei im Karton geliefert worden, es wurde weitestgehend auf Plastikverpackung verzichtet und fast alles via recycletem Papier geschützt. Noch einmal: Die Qualität des Gemüses und Obstes ist wirklich fabelhaft.
Der Service mit dem ich ein paar mal telefonieren durfte, war überraus kompetent und freundlich so das ich Bringmirbio.de aus Kundenperspektive vorbehaltlos empfehlen kann.
Die Firma die hinter diesem gelungenen Projekt steht nennt sich Gemüseabo GmbH und ist eigentlich eine, von Geiselbach aus operierende, Kombination aus Bioladen und regionalem Lieferkistenservice. Ein Familienunternehmen, welches glücklicherweise auch großen Wert auf fairen Handel legt.
Der einzige Kritikpunkt sind, wie man sich schon denken kann die langen Lieferwege die die Ware von Geiselbach aus quer durch Deutschland auf sich nimmt. Dieser Punkt relativiert sich allerdings wenn man bedenkt das nun Menschen in den hinteresten Ecken Deutschlands in den Genuss einer Biokiste kommen können und nicht mehr gezwungen sind, die konventionellen Lebensmittel ihres örtlichen Supermarkts in Anspruch zu nehmen, welche wesentlich mehr Lebenskilometer auf dem Buckel haben.
Bringmirbio ist auf jedenfall einen Versuch wert, Ware und Service sind sehr gut und auch die Preise sind durchaus angemessen und realistisch.
Codecheck – Produktsicherheit vor Ort
Codecheck.info/ heißt eine Plattform, welche es sich zur Aufgabe gemacht hat Kunden vor Ort über Produkte zu informieren.
Die Abfrage geht ganz einfach: Man tippt www.codecheck.mobi in den Handy-Browser ein, worauf sich das Handy mit Codecheck verbindet; nun muss nur noch der Produktname oder die EAN-Nummer (Strichcodenummer) in das erscheinende Suchfeld eingegeben werden und die angeforderten Informationen werden sofort angezeigt. Jetzt erfährt der Konsument, die Konsumentin, welche der Inhaltsstoffe nicht empfehlenswert sind, erhält Labelinformationen und Informationen zum Hersteller. Eine solche Produktabfrage kostet an sich nichts, außer der Internetverbindung, für die der Provider nichts oder bis zu 15 Cents berechnet.
Segen und Fluch zugleich ist der Umstand das es sich user-generierte Informationen handelt, also eine offene Community die Informationen über Produkte, deren Inhaltsstoffe und Herstellerfirmen einstellt. Dies ermöglich auf der einen Seite umfassende, internationale Wissensbündelung – gibt aber anderseits Firmen die Möglichkeit subjektive und wohlwollende Informationen einzuspeisen. Momentan sehen die Angaben aber so aus, als seien sie nicht cooperate-kontaminiert. Bei all meinen Suchenanfragen waren glaubwürdige Quellenangabe und einwandfreie Informationen zu finden
Gerne würde ich auch nach Firmennamen suchen, um allgemeine Informationen zu deren Geschäftsgebahren zu erfahren, aber dies – so wie die gesamte soziale Komponente – wird sicherlich noch Bestandteil. Für LOHAS sind jedenfalls auch schon etliche Bio-Produkte gelistet.
Codecheck sollte man auf jedenfall in die Boomarks stopfen, die Seite hat enorm viele Produkte gelistet, ist übersichtlich und wahnsinnig informativ und somit ein empfehlenswerter Top-Tipp.
[re]drive – Externe Ökofestplatte
Simpletech bringt die erste Ökofestplatte (extern) heraus. Diese ist besonders energieeffizient und hat ein Gehäuse aus Bambus:
- Energieeffizient, geringer Stromverbrauch
- Ökologische verantwortbare Bauteile und Verpackung
- Schaltet sich automatisch mit dem Computer an und aus
- mehr hier
Ben & Jerry’s – Fairtrade Eis
Ben & Jerry, das sind zwei Hippies aus Burlington, USA die 1978 für 5 Dollar einen Fernkurs im Eiscreme herstellen gemacht haben. Interessant, ähm ja. Könnte man jetzt so stehen lassen, wenn die beiden nicht nur geniales Eis in abgedrehten Geschmacksrichtungen international verkaufen würden, was sie nämlich tun.
Aber neben Supereis haben die beiden auch echt gute Ideen, nämlich wie sie mit ihren einfachen Mitteln die Welt ein bisschen besser machen können. Da wären beispielsweise Ben & Jerry’s Partnershops, die es ermöglicht nNon-Profit-Organisationen einen Shop zu eröffnen, und zwar ohne die übliche Franchisegebühr, um die erwirtschafteten Gewinne für ihre wohltätigen Zwecke zu nutzen.
Des weiteren werden die Zutaten aus zertifizierten Fairtrade – Zutaten hergestellt, und laut Website sind auch der Rest der Ingridentien nicht aus industrieller Herstellung sondern von bäuerlichen Familienbetrieben und ländlichen Gemeinschaften. Weiteres über ihre Social Mission findest du hier
Super Interessant, quietschbunte und verrückte Website und sogar, zumindest in den Ballungsgebieten, schon gut erhältlich. Hier kannst du einen Shop in deiner Nähe suchen.



