Artikel-Schlagworte: „Konsum“
H&M und die Arbeitsbedingungen in Bangladesh
Report Mainz hat am Montag über H&M und deren Arbeitsbedingungen in Bangladesh berichtet. H&M dachte natürlich alles sei in Butter, nur leider ist dies nicht der Fall wie diese Reportage beweist (Online anschauen).
KG-Bröckchen: Moneyless Day II
Gestern hat es hingehauen, allerdings habe ich ein bisschen geschummelt muss ich zugeben…
Der Morgen: Wie immer um 7:00 Uhr in der Früh aus dem Haus gehetzt. Wie immer nix gefrühstückt und kein Brot geschmiert. Wie immer um 8:00 Uhr derbes Hungergefühl und daraus resultierender metallischer Mundgeruch. Küche meiner Arbeitsstätte nach Nahrung abgesucht, aber purer Agavendicksaft is not on my Top 5 Breakfast – Favourites (Just for the Anglizismenhasser). Versucht mit 1,5 Liter Grüntee das Hungergefühl zu unterdrücken, was auch bis circa 9:00 H geholfen hat. Allerdings macht sich das Teein stark im Verhalten bemerkbar und auch das ständige zur Toilette rennen ist eine Belastungsprobe für die Kollegen. Also doch zum Bäcker und auf Pump zwei Knusperstangen geholt, und in bester Schwertschluckermanier auf lästige Kauvorgänge verzichtet.
Bis 16:30 Uhr kein Konsumbedarf. Dann Kippen alle ( Ja, ich betreibe ein Ökoblog, ein Ökolife und trotzdem habe ich Jackass vor einiger Zeit einen Rückfall erlitten – Nikotin ist eine sehr mächtige Droge). Alarm, Alarm. Unterwegs ein paar sympathische Mitsechziger-Fischerhutträgern ein Kurmark abgeschwätzt. Zu Hause wartete dann noch alter ekliger Notfalltabak aus der letzten Raucherperiode von 1934. Krümmel im Sprechapparat, mehrfaches verfluchen der eigenen Blödheit und der daraus resultierenden Nikotinsucht.
Rest des Tages sonst keine Konsumgelüste oder Notwendigkeiten. Alles in Allem recht easy, trotzdem interessant, um sich bewußt zu machen wie sehr man ans allgegenwärtige Konsumieren gewöhnt ist. Bei mir hat sich dies beim Frühststück geäußert, da ich es einfach gewöhnt bin, mir morgens schnell was beim Bäcker zu kaufen anstatt mich selbst zu Hause fünf Minuten an die Stullen zu stellen. Interessant wird es das Ganze mal auf eine Woche auszudehnen.
Fürs erste Bröckchen nicht schlecht und da es ein Bröckchen ist, werfe ich es nun weiter und zwar auf Manuel von Vital-Genuss. Ich bin gespannt über welche Erfahrungen er berichtet und vor allen Dingen ob er überhaupt mitmacht…
Statt Stöckchen gibts Bröckchen
Unter Bloggern ist das Stöckchen-Werfen ja ein recht beliebtes Spiel . Dabei geht es darum einem anderen Blogger ein bestimmtes Thema ( ein Stöckchen) zuzuwerfen, welches dieser dann aufgreift (auffängt) und dann darüber bloggt. Langweilig! Es wird Zeit etwas für etwas Neues, das tiefer in die Dimension des realen Lebens eindringt als sich nur thereotisch mit etwas zu beschäftigen. Die Idee des Bröckchens ist geboren und läuft wie folgt ab: Ich denke mir eine Handlung aus, eine Sache die man für einen Tag durchzieht und dann über seine Erfahrungen damit bloggt. Wenn dies geschehen ist, wirft man das Bröckchen einem anderen Blogger (an den Kopf) welcher dann ebenso unter einer gewissen Bedingung seinen Tag verbringt.
Thema meines ersten Bröckchens: Moneyless Day! Einen Tag lang völlig auf das Ausgeben von Geldverzichten und trotzdem seinem normalen (Wochen-)Tagesablauf folgen. Ich werde dies morgen machen und dann darüber bloggen. Das Ziel meines Brockenwurfs habe ich auch schon auserkoren… Viel Spatz beim lesen und partizipieren der Erfahrungen…
Biorama For Fashion Victims
Alle die gerne auch mal ihren Geist biologisch & nachhaltig ernähren wollen, denen sei die neue Ausgabe der Biorama empfohlen. Das Ösi-Mag ist absolut erfrischend, informativ und mit hohem Easy – Read – Factor. Die aktuelle Ausgabe trägt die Tagline “No More Fashion Victims”, die die Bedeutung des altbekannten Spruchs, durch den Bezug auf verantwortungsvollen Modekonsum, witzig neuinterpretiert. In gewohnt charmantem, aufklärerischem Stil erfährt der geneigte Leser hier alle Basics über Fairfashion.
Falls ihr, wie ich, keine Ösis seit könnt ihr das Mag hier bestellen.
Konsumguerilla – Die Party Zum Buch
Schon vor einigen Wochen war ich erstaunt über eine Buchveröffentlichung mit einem, mir gänzlich bekannten Titel: “Konsumguerilla: Widerstand gegen Massenkultur?

Zu der spannenden Thematik die das Buch behandelt findet am 16. Oktober 2008, 19 Uhr eine multimediale Buchpräsentation mit Party am Institut für Kunstpädagogik statt.
?KonsumGuerilla. Widerstand gegen Massenkultur?? ist der Titel eines druckfrischen Sammelbands, der am 16. Oktober um 19 Uhr in der Ausstellungshalle des Instituts für Kunstpädagogik, Sophienstraße 1-3 in 60487 Frankfurt am Main vorgestellt wird. Die Veranstaltung geht dabei bewusst über eine Lesung hinaus, beschränkt sich also keines-falls nur auf den im Buch gedruckten Text: Sie bezieht Videos, Performance-Anteile und diverse Exponate in die Präsentation der im Buch gezeigten Themen ein, gefolgt von ei-ner Release-Party mit den DJs Secteur F und Yook von der Club-Kiew-Crew.
Codecheck – Produktsicherheit vor Ort
Codecheck.info/ heißt eine Plattform, welche es sich zur Aufgabe gemacht hat Kunden vor Ort über Produkte zu informieren.
Die Abfrage geht ganz einfach: Man tippt www.codecheck.mobi in den Handy-Browser ein, worauf sich das Handy mit Codecheck verbindet; nun muss nur noch der Produktname oder die EAN-Nummer (Strichcodenummer) in das erscheinende Suchfeld eingegeben werden und die angeforderten Informationen werden sofort angezeigt. Jetzt erfährt der Konsument, die Konsumentin, welche der Inhaltsstoffe nicht empfehlenswert sind, erhält Labelinformationen und Informationen zum Hersteller. Eine solche Produktabfrage kostet an sich nichts, außer der Internetverbindung, für die der Provider nichts oder bis zu 15 Cents berechnet.
Segen und Fluch zugleich ist der Umstand das es sich user-generierte Informationen handelt, also eine offene Community die Informationen über Produkte, deren Inhaltsstoffe und Herstellerfirmen einstellt. Dies ermöglich auf der einen Seite umfassende, internationale Wissensbündelung – gibt aber anderseits Firmen die Möglichkeit subjektive und wohlwollende Informationen einzuspeisen. Momentan sehen die Angaben aber so aus, als seien sie nicht cooperate-kontaminiert. Bei all meinen Suchenanfragen waren glaubwürdige Quellenangabe und einwandfreie Informationen zu finden
Gerne würde ich auch nach Firmennamen suchen, um allgemeine Informationen zu deren Geschäftsgebahren zu erfahren, aber dies – so wie die gesamte soziale Komponente – wird sicherlich noch Bestandteil. Für LOHAS sind jedenfalls auch schon etliche Bio-Produkte gelistet.
Codecheck sollte man auf jedenfall in die Boomarks stopfen, die Seite hat enorm viele Produkte gelistet, ist übersichtlich und wahnsinnig informativ und somit ein empfehlenswerter Top-Tipp.
Karma-Christoph fastet fair
Christoph von Karmakonsum startet am 15.11 einen Selbstversuch, bei dem er, anlässlich der Fairen Woche versuchen wird sich 14 Tage lang nur von Fairtrade-Produkten zu ernähren. Da er mir als Freund ans Herz gewachsen ist, hoffe ich das wir nicht zusehen müssen wie Christoph von Tag zu Tag dünner wird oder er nur noch Bananen und Kakaopulver zu sich nimmt. Wir dürfen gespannt sein…

